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An der Elisabeth-Belling-Gesamtschule wird das Fach Naturwissenschaften (NaWi) in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 unterrichtet. Dieses Unterrichtsfach beinhaltet die Einzelfächer Biologie, Chemie und Physik. Das fächerübergreifende Unterrichten dieser drei zusammenhängenden Disziplinen wirkt einem Denken in beengten Kategorien bei den Schülerinnen und Schülern entgegen. Auf diese Weise kann Wissen besser verknüpft werden. Außerdem können naturwissenschaftliche Fragestellungen ausgehend von einem bestimmten Phänomen umgreifender und tiefgründiger untersucht werden. Auf dieser Grundlage fußend ist es unsere Zielsetzung, den Schülerinnen und Schülern übergreifende naturwissenschaftliche Kompetenzen zu vermitteln. Im besonderen Fokus stehen dabei die Problemlösungs-, Handlungs- und Gestaltungskompetenz. Die Handlungskompetenz wird dabei nicht nur mithilfe von Experimenten geschult, sondern auch durch die Integration des Schulgartens in den naturwissenschaftlichen Unterricht. Hier kann das theoretisch erlernte Fachwissen praktisch und für die Schülerinnen und Schüler ansprechend umgesetzt werden.
In den Klassenstufen 5 bis 8 findet der naturwissenschaftliche Unterricht im Klassenverband statt. Ab der 9. Klasse wird eine äußere Differenzierung vorgenommen. Die Schülerinnen und Schüler werden ihrem Leistungsvermögen entsprechend in vierstündige E-Kurse ("Erweiterungsniveau") und G-Kurse ("Grundniveau") eingeteilt. Naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler können zusätzlich zum Pflichtunterricht ab dem 6. Schuljahr einen zweistündigen Wahlpflichtkurs Naturwissenschaften belegen, der die Inhalte aus dem Pflichtunterricht vertieft bzw. über diese hinausgeht. Außerdem besteht die Möglichkeit, im Schülerforschungszentrum Hameln-Pyrmont eigenen Fragestellungen nachzugehen.
In der Oberstufe werden Biologie, Chemie und Physik gemäß den Vorgaben des Niedersächsischen Kultusministeriums separat unterrichtet. Eine fachübergreifende Zusammenarbeit findet im Kollegium gleichwohl statt.
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Sport soll Spaß machen und erzieht zur Disziplin. Sport fördert durch Interaktion und Kommunikation das soziale Miteinander. Motorische Kompetenzen und der Leistungsgedanke bilden neben den sozialen und kooperativen Aspekten einen Schwerpunkt. Des Weiteren legen wir wert auf die Schulung von koordinativen und konditionellen Fähigkeiten in allen Altersstufen, auch im Sinne eines präventiv gesundheitsorientierten Sports.
Die Arbeit im Sportunterricht orientiert sich an den Bestimmungen für den Schulsport und an den Kerncurricula. Auf dieser Basis wurde der schuleigene Lehrplan zusammengestellt. Die Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Belling-Gesamtschule haben vom 5. bis zum 10. Schuljahr durchgehend Sportunterricht. In den Jahrgängen 5 bis 10 findet der Sportunterricht koedukativ im Klassenverband statt. Zu jedem Halbjahresende gibt es in 5 bis 7 einen Lernentwicklungsbericht, in 8 bis 10 eine Sportnote.
Turniere auf Jahrgangsebene, Bundesjugendspiele, Freundschaftsspiele und der Erwerb des Deutschen Sportabzeichens zählen zu den Angeboten im Sportbereich der Elisabeth-Belling-Gesamtschule. Über den regulären Unterricht hinaus gibt es im Fachbereich Sport viele außerunterrichtliche Aktivitäten, etwa
- aktive Pause in der Sporthalle in den Mittagspausen am Montag und Mittwoch
- viele AG-Angebote am Dienstag und Donnerstag (z.B. Parkour, Fitness, Fußball)
- Ski- und Snowboardprojekt in den Klassen 8 bis 10
- WPK "Sport und Gesundheit"
- Projekt "Bewegte Pause" (z.B. Bälle, Springseile, Badmintonschläger)
- Teilnahme an Turnieren (z.B. Jugend trainiert für Olympia, Christmas-Cup, Ladies-Cup)
Besonderes Augenmerk wird auf das Wintersportfest gelegt. An drei Tagen finden für jeweils zehn Klassen bzw. zwei Jahrgänge Geschicklichkeits-, Koordinations-, Kraft-, Ausdauer- und Mannschaftswettkämpfe statt. Gemäß unseres Leitbildes bereiten sich die Klassen im Sportunterricht auf die Wettkämpfe vor, geben sich Tipps und helfen sich untereinander, um den Teamgeist bei diesen Wettkämpfen in den Vordergrund zu rücken.
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Die Mathematik ist eine kulturelle Errungenschaft, die historisch gewachsen ist. Mathematische Begriffe und Methoden entwickeln sich an Fragestellungen und Problemen, die auch an gesellschaftliche und praktische Bedingungen gebunden sind. Mathematik mit ihrer Sprache, ihren Symbolen, Bildern und Formeln sowie der ihr eigenen Denkweise eröffnet einen spezifischen Zugang, um die Welt zu verstehen. Dieser ist nicht durch andere Zugänge zu ersetzen.
Mathematik durchzieht eine Vielzahl von Bereichen des täglichen Lebens. Vielfach erlauben erst Vorstellungen von räumlichen Beziehungen und geometrische Darstellungsweisen den Zugang zu Problemstellungen. Zahlen, Berechnungen und graphische Darstellungen prägen Ergebnisse angewandter mathematischer Methoden und beschreiben Zusammenhänge. Mathematische Begriffe und Methoden bilden somit die Grundlage weitreichender Entscheidungen bei unterschiedlichen Vorgängen in der Gesellschaft. Damit leistet der Mathematikunterricht in zeitgemäßer Weise einen Beitrag zur Allgemeinbildung der Schülerinnen und Schüler.
Mathematik beschränkt sich nicht auf einen abgeschlossenen Wissenskanon, sondern steht vielmehr für lebendiges und phantasievolles Handeln, das auf menschlicher Kreativität beruht. Schülerinnen und Schüler erfahren Mathematik als ein Werkzeug zur Beschreibung und Bearbeitung von Aufgaben und Problemen inner- und außerhalb der Mathematik. Anregung zur Eigentätigkeit, Einlassen auf die Vorerfahrungen der Lernenden und das Vernetzen von Kenntnissen fördern die geistige Aktivität und erhöhen die Chancen für das Verstehen.
Mathematikunterricht fördert grundlegende intellektuelle Fähigkeiten, die über das Fach hinaus von Bedeutung sind, wie beispielsweise Ordnen, folgerichtiges Denken, Verallgemeinern und Abstrahieren. Daneben fördert mathematisches Handeln durch Erkunden von Zusammenhängen, Argumentieren, Systematisieren, Entwickeln und Untersuchen von Strukturen die allgemeine Handlungskompetenz. Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich einen Wahrnehmungs- und Urteilshorizont, der über die Alltagsvorstellungen hinausgeht.
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Jeder Deutschlehrer sieht sich tagtäglich mit der Hürde konfrontiert, bei interessierten und gelangweilten Schülerinnen und Schülern gleichermaßen ein Interesse für ihre Sprache zu wecken, dem allgemeinen Verlust an Sprachniveau entgegenzuwirken und ihnen ein Hineinwachsen in die literarische Kultur zu ermöglichen. Zusätzlich betont die Voraussetzung sprachlicher Fähigkeiten für alle anderen Fächer die Notwendigkeit, die Schülerinnen und Schüler in den Techniken Lesen, Sprechen, Hören und Schreiben fortwährend zu motivieren und diese nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Der Fachbereich Deutsch stellt für dieses Unterfangen einen organisatorischen Rahmen, in dem versucht wird, den Spagat zwischen den rechtlichen und kompetenzorientierten Vorgaben sowie den pädagogisch-didaktischen Freiheiten der Lehrkräfte und den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler zu realisieren.
Um eine gewisse Leidenschaft für Sprache und Literatur zu entwickeln, wird an der Elisabeth-Belling-Gesamtschule unter anderem Wert darauf gelegt, Schülerinnen und Schüler für das szenische Schreiben oder das darstellende Spiel zu begeistern, immer verbunden mit den Zielen der Förderung des Selbstbewusstseins und der Wertschätzung der eigenen kreativen Umsetzung literarischer Texte. Genauso wichtig ist die Erfahrung von Lesefreude, die an unserer Schule durch Aktionen rund ums Buch verwirklicht wird. So wird versucht, die Schülerinnen und Schüler durch Projektwochen, den Vorlesetag und den Vorlesewettbewerb an einen attraktiven Lesestoff heranzuführen und das Lesen nachhaltig zu fördern. Laut Kafka ist dieses Ziel vortrefflich zu erreichen, wenn wir "nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen".
